Skandal: Im Video – Sion-Präsident schlägt sich mit TV-Experten

Am gestrigen Donnerstagabend ereignete sich in der Schweizer Super-League ein Skandal. Nach dem 2:1-Sieg des FC Sion beim FC Lugano, sorgte Sions Präsident Constantin für negative Schlagzeilen. Der 60-jährige Unternehmer schlug vor laufender Kamera einen TV-Experten!

Verbale Kritik gegenüber seiner Person, soll der Auslöser für Constantins Ausraster gewesen sein.

Als der Schiedsrichter die Partie Lugano gegen Sion um 22 Uhr abpfiff, begann der Angriff von Sions Präsident Constantin. Seine Attacke galt dem TV-Experten Rolf Fringer. Dieser erinnert sich an den Angriff:

“Zuerst ist sein Sohn gekommen und dann er. Er hat mir drei, vier Ohrfeigen gegeben. Ich habe mein Mikrofon gehalten, habe mich gar nicht gewehrt. Ich habe gedacht, das darf doch gar nicht wahr sein.”

Grund für die Aktion des Präsidenten sollen Kritik und negative Äußerungen von Fringer gewesen sein:

“In der Sendung aus Lugano habe ich nichts Großes über ihn gesagt. In den Sendungen von letzter Woche habe ich seine Art und seinen Führungsstil sicher das eine oder andere Mal kritisiert. Aber immer im sachlichen Rahmen”, gab Fringer zu.

Christian Constantin, der sich bislang nicht entschuldigt hat, sieht sich uneinsichtig:

“Finger hat mich diese Woche verbal attackiert und kritisiert. Ich habe das mit ihm geregelt. Ich habe ihn gepackt und ihm in den Arsch getreten. Es fühlt sich gut an. Das ist nicht die feine Art. Aber wenn man angegriffen wird, wehrt man sich halt.”

Für Sions Präsident scheint der Fall erledigt zu sein. Ganz anders dürfte es der schockierte Fringer und der Teleclub sehen. Beide prüfen rechtliche Schritte gegen Constantin. Ihm droht jetzt eine Anzeige wegen Körperverletzung.

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