Der tiefe Fall von Maximilian Beister: Das macht er heute

Maximilian Beister galt vor einigen Jahren als eines der größten Talente im deutschen Fußball. Als Spieler von Fortuna Düsseldorf sorgte er in der zweiten Liga für Furore – sogar bei der deutschen Nationalmannschaft war er für kurze Zeit ein Thema. Von der DFB-Elf ist Beister jetzt weit entfernt –  heute, mit 27 Jahren, ist er vereinslos. 




Wie kam es zum großen Fall des talentierten Mittelfeldspielers? Nach seiner Leihe in Düsseldorf kehrte er zurück zum HSV. Dann riss er sich das Kreuzband – der Anfang einer Talfahrt.




In Mainz startete er einen Neuanfang, durchsetzen konnte er sich allerdings dort nicht. Ein halbes Jahr war er für die Mainzer aktiv, bis er nach München zu 1860 und später dann nach Australien ausgeliehen wurde. Eine Fehlentscheidung:

“Rein sportlich hätte ich die Wechsel nach München und Australien gar nicht machen dürfen. 1860 war in der Situation ein Verein, der völlig instabil in seiner Struktur und völlig unruhig in seinem Innenleben war. In meiner Situation war das keine gute Entscheidung.”

“Der Wechsel nach Australien hat mir dann sportlich das Genick gebrochen.”, so Beister im Interview mit der “Welt”.

Und was macht der 27-Jährige heute?

“Ich habe im vergangenen Jahr mein Fernstudium im Bereich Sportmanagement abgeschlossen. Das ließ sich mit dem Fußball sehr gut kombinieren. Mein Studium habe ich abgeschlossen, um nahtlos nach der Karriere eine Aufgabe zu haben.”




Beister hat zudem mit zwei guten Freunden ein Startup gegründet: Snaxcups. Ein Teller und Becher in einem: “Aber das ist noch ein Baby, das wachsen muss.”

#Repost @snaxcup _____
Auf der Bank gibt es heute #Currywurst aus dem #Snaxcup

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Den Traum, eines Tages wieder als Profi in Deutschland zu spielen, hat er dennoch nicht aufgegeben:

“Für mich ist ganz klar, dass ich wieder Fußball spiele. Das ist mein Ziel, egal wo, egal in welcher Liga. Aber ich will auf einem guten Niveau aufhören. Das ist für mich ganz wichtig. Umso höher, umso schöner. Ich bin 27 Jahre und kann noch sechs Jahre spielen.”




“Ich bin gesund, habe eine super Familie, bin finanziell abgesichert. Warum sollte es mir schlecht gehen? Es geht im Leben immer weiter. Und irgendwann dann auch nach dem Fußball.”

Wer weiß, vielleicht sehen wir Beister bald wieder in der zweiten oder sogar ersten Bundesliga. Das Talent dafür besitzt er zweifellos…

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